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| Dienstag 02. Februar 2010 |
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| Chronischer Schmerz: Cannabinoide und realistische Therapieziele |
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Vor allem in der Palliativmedizin haben sich in letzter Zeit Cannabinoide etabliert. Das "besondere Wirkprofil mit einer coanalgetischen, antiemetischen und appetitsteigernden Wirkung ist bei vielen Patienten erwünscht. Zudem wirken sie stimmungsaufhellend und verbessern den Nachtschlaf", berichtet Dr. Birgit Kraft im Rahmen des aktuellen Update: "Chronischer Schmerz - alte Probleme, neue Konzepte" (14. Wiener Wiener Schmerzsymposium 26.2./27.2.2010).
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| Samstag 30. Januar 2010 |
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| Biorhythmus: Medikamente wirken unterschiedlich - je nach Uhrzeit |
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Das gleiche Medikament kann toxisch oder therapeutisch wirken - je nach Zeitpunkt der Einnahme. Alle Körperfunktionen unterliegen einem circadianen Rhythmus; bei Gesunden ist er relativ unabänderlich, bei Kranken häufig gestört, skizziert Dr. Kirsten Brukamp in ihrem Beitrag zum aktuellen Sammelband "Chronobiology and Chronopsychology". Selbst die Zellteilung richtet sich nach der Zeit: Bei Gesunden ist sie nachts hochaktiv und tagsüber minimal, bei Kranken kann der Rhythmus abflachen.
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| Samstag 30. Januar 2010 |
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| Sepsis: Intensive Insulintherapie ohne Überlebensvorteil |
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Eine intensive Insulintherapie hat die Prognose von Patienten im septischen Schock in einer randomisierten Studie eher verschlechtert als verbessert. Auch die zusätzliche Gabe eines oralen Kortikoids erzielte nach der Publikation im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA (2010; 303: 341-348) nicht die erhoffte Wirkung.
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| Samstag 30. Januar 2010 |
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| Nicht sedierte Schwerkranke haben kürzere Aufenthalte auf der Intensivstation |
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Die Behandlung Schwerkranker auf der Intensivstation ohne Sedierung bedeutet, dass die künstliche Beatmung der Patienten verkürzt werden kann und sie weniger Tage auf dieser Station verbringen müssen. Dies folgert ein aktueller vorab 'Online First' veröffentlichter Artikel, verfasst von Dr. Thomas Strøm vom Department of Anesthesia and Intensive Care Medicine am Odense University Hospital der University of Southern Denmark und Kollegen.
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| Donnerstag 28. Januar 2010 |
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| Weniger Suizide in Deutschland |
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  Suizide nach Kreisen (Karte: IfL)
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Die Zahl der Suizide ist in den letzten drei Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Die Regionen mit den höchsten Suizidraten liegen in Sachsen und Bayern. Das belegt die aktuelle Deutschlandkarte, die das Leibniz-Institut für Länderkunde jetzt auf aktuell.nationalatlas.de veröffentlicht hat.
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| Donnerstag 21. Januar 2010 |
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Wie viel Tod verträgt das Team? Studie zu Belastungsfaktoren auf Palliativstationen |
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Der Tod ist auf Palliativstationen immer gegenwärtig - eine große Belastung für die Mitarbeiter. Was sie auffängt und was besonders stresst, haben Forscher aus Bonn und Göttingen in einer bundesweiten Befragung untersucht, die in "Der Schmerz" veröffentlicht ist, dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS).
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| Dienstag 19. Januar 2010 |
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| Komasaufen und Designerdrogen: neue Herausforderungen für die Intensivmedizin |
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Jährlich werden in Deutschland etwa 25.000 Kinder und Jugendliche mit akuter Alkoholintoxikation in Krankenhäusern behandelt. Designerdrogen wie Amphetamine, Ecstasy und Kokain verschärfen die Problematik. Klare Leitlinien zur Diagnose und Therapie der Patientengruppe liegen bisher nicht vor. Daher wird meist "nach Art des Hauses" mit unterschiedlichem Ergebnis behandelt. Über den State of the Art informiert Privatdozent Dr. Georg Baumgarten (Universitätsklinik Bonn) während des 20. Symposiums Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen (17.-19. Februar 2010).
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| Montag 18. Januar 2010 |
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| Kaiserschnitt nur bei medizinischer Indikation! |
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Die Daten der weltweiten Erhebung der Weltgesundheitsorganisation WHO zu Fragen mütterlicher und perinataler Gesundheit zeigen, dass die Risiken für Müttersterblichkeit und ernsthafte Komplikationen bei jenen Frauen, die sich ohne medizinischen Grund einem Kaiserschnitt unterziehen, höher liegen als bei den Frauen mit einer medizinischen Indikation.
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| Montag 18. Januar 2010 |
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| PLATO-Studie: Ticagrelor für Herzinfarktpatienten besser geeignet als Clopidogrel |
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Jüngste Forschungen zeigen, dass der stärkere Thrombozytenhemmer Ticagrelor im Vergleich zu dem gegenwärtigen Standardmedikament Clopidogrel die Sterberaten bei Herzinfarktpatienten verringern kann, ohne dabei die Anzahl von Blutungsereignissen zu steigern. Diese neue Analyse der PLATO-Studie (PLATelet inhibition and patient Outcomes) wird in einem aktuellen vorab 'Online First' veröffentlichten Artikel vorgestellt. Die Verfasser sind Dr. Christopher P. Cannon von der TIMI Study Group der Cardiovascular Division am Brigham and Women’s Hospital in Boston sowie Kollegen.
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| Montag 18. Januar 2010 |
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| Dosierung von Antimikrobiotika sollte Körpergewicht berücksichtigen |
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Um die potenzielle Wirkung von Antibiotika und anderen antimikrobiellen Wirkstoffen zu optimieren, sollte das Körpergewicht bei der Dosierung berücksichtigt werden. Dr. Matthew E. Falagas vom Alfa-Institut für Biomedizin in Athen und der Tufts University School of Medicine in Boston sowie Dr. Drosos Karageorgopoulos vom Alfa-Institut für Biomedizin in Athen diskutieren die damit zusammenhängenden Aspekte in einem aktuellen Viewpoint-Artikel.
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