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Freitag 11. September 2009
Strategien gegen die Nebenwirkungen neuer MS-Therapien: Plasmaaustausch und Immunadsorption

Die Kehrseite neuer Immuntherapien gegen Multiple Sklerose (MS) sind u.a. schwere Infektionen, die tödlich verlaufen können. So öffnet die Behandlung mit Natalizumab, das die Immunantwort herabsetzt, der progressiven multifokalen Leukencephalopathie (PML), einer schweren Gehirnentzündung, die Tür. Als Gegenstrategie setzten Prof. Dr. Ralf Gold (RUB-Klinik für Neurologie, St. Josef Hospital) und Dr. Werner Wenning (Ortenau-Klinikum Offenburg-Gengebach) auf eine Blutwäsche (Plasmaaustausch und Immunadsorption), um den Wirkstoff zu entfernen und die Immunantwort wieder zu stärken.


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Donnerstag 10. September 2009
Weniger Strahlen, besserer Durchblick

Bald könnte es eine Alternative zur Herzkatheter-Untersuchung geben: Eine Studie des Instituts für Radiologie am Campus Mitte der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat gezeigt, dass moderne Computertomographie-Geräte (CT) für die Diagnose von Verengungen der Herzkranzarterien ebenso geeignet sind. Für viele Patienten ist das eine gute Nachricht, denn die herkömmliche Untersuchung, bei der ein dünner Schlauch durch eine Arterie von der Leiste bis in Herz geschoben wird, erzeugt oft beträchtliches Unbehagen.


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Dienstag 08. September 2009
Nur ein einziger Schnitt: Neue Methode bei Nierentumor-OP

Zufriedene Gesichter bei Arzt und Patient: PD Dr. Christian Wülfing und Kurt Begemann freuen sich über den erfolgreichen Verlauf der Nierentumor-OP (ukm)

Weltpremiere am Universitätsklinikum Münster (UKM): In der Klinik und Poliklinik für Urologie wurde erfolgreich die erste retroperitoneoskopische Single Port-Nierenentfernung bei einem Patienten mit bösartigem (malignem) Nierentumor durchgeführt.


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Mittwoch 02. September 2009
Ballonpumpen selten eingesetzt

Obwohl medizinische Leitlinien bei Herzinfarktpatienten mit einem so genannten kardiogenen Schock empfehlen, bei der Katheterintervention eine intraaortale Ballonpumpe einzusetzen, wird dies europaweit nur bei einem Viertel der Betroffenen gemacht. Das zeigt der EuroHeart PCI Survey, der von Prof. Dr. Uwe Zeymer vom Herzzentrum Ludwigshafen beim Europäischen Kardiologenkongress in Barcelona präsentiert wurde. In der groß angelegten Studie wurden die Daten von 47407 Patienten aus 33 europäischen Ländern analysiert.


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Dienstag 01. September 2009
Neue Studie aus Leipzig: Medikamentenbeschichtete Stents gleich effektiv wie Bypass - bei weniger Komplikationen

Nach einem zwölfmonatigen Beobachtungszeitraum sind die Ergebnisse einer Implantation von medikamenten-beschichteten Stents und einer minimal-invasiven Bypass-Operation gleichwertig, was die Verbesserung der Symptome und das Auftreten von kardialen Zwischenfällen betrifft. Bei der Komplikationsrate schneiden die beschichteten Metallröhrchen besser ab. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die eine Forschergruppe vom Herzzentrum der Universität Leipzig beim Europäischen Kardiologenkongress in Barcelona präsentierte.


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Dienstag 01. September 2009
Deutsche Studie: Tele-Monitoring nach Defi-Implantation ist sicher und entlastet Klinikambulanzen

Regelmäßige Kontrollen über das Mobiltelefonnetz sind nach dem Einsetzen eines implantierten Defibrillators sicher und eine sinnvolle Alternative zu Kontrolluntersuchungen im Krankenhaus. Das ist das Ergebnis der ISMOS-Studie, die ein deutsches Forscherteam auf dem Europäischen Kardiologenkongress in Barcelona präsentiert hat. "Das entlastet die Klinikambulanzen erheblich", sagt ISMOS-Studienleiter Dr. Alexander Schirdewan von der Charité, Berlin.


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Samstag 29. August 2009
Diagnose eines Herzinfarkts doppelt so schnell möglich

Durch den Einsatz eines neuartigen Testverfahrens ist der akute Herzinfarkt jetzt in nur noch drei statt bisher sechs Stunden diagnostizierbar. Der Schlüssel liegt dabei im sensitiveren Nachweis der Konzentration von Troponin im Blut. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik und des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin der Universitätsmedizin Mainz nach einer repräsentativen multizentrischen Studie mit über 1800 Teilnehmern.


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Freitag 28. August 2009
MHH-Wissenschaftler erforschen schmerzhafte Kurzschlüsse

Seit Jahrtausenden wird Cannabis als Heilpflanze verwendet – zum Beispiel, um chronische Schmerzen zu lindern. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass die Stoffgruppe Endocannabinoide, die mit Cannabis sehr eng verwandt ist und die der menschliche Körper selbst herstellt, das Gegenteil bewirkt: Sie verstärkt Schmerzen.


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Donnerstag 27. August 2009
Aortenklappenersatz ohne Vollnarkose im HDZ NRW

Das Expertenteam aus dem Herz- und Diabeteszentrum NRW (Details siehe Text)

Bei Patienten mit einem hohen operativen Risiko werden seit Anfang 2009 defekte Herzklappen im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ), Bad Oeynhausen, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, mit künstlichen Klappen ersetzt, die über einen Katheter eingeführt werden. Nur wenige Kliniken bundesweit führen die schonenden, minimal-invasiven Verfahren sowohl als transapikale als auch als transfemorale Eingriffe bisher durch.


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Mittwoch 26. August 2009
Dresden International Symposium on Therapeutic Apheresis

Zum 20jährigen Bestehen des Apherese-Zentrums in Dresden bietet das "1st Dresden International Symposium on Therapeutic Apheresis" aktuelle Informationen zu den wichtigsten Bereichen des Verfahrens. Die Professoren Ulrich Julius und Martin Aringer richten die Tagung am 4./5. September aus.


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