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Mittwoch 03. August 2011
Neue endoskopische Operation verhindert Rückfälle bei Magenkrebs

Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 15 000 Menschen an Magenkrebs. Je eher ein Tumor in der Magenwand erkannt und entfernt wird, desto besser stehen die Chancen auf Heilung. Mit der sogenannten „Endoskopischen Submukosadissektion“ (ESD) operieren Mediziner jetzt auch großflächigere Magentumoren im Frühstadium in einem Stück. Dies senkt das Risiko einer Wiedererkrankung. Zudem lässt der komplett entnommene Tumor genauere Rückschlüsse über weitere Risiken zu. Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt daher, die neue minimalinvasive Technik in Deutschland zu etablieren. Über Chancen und Risiken der ESD sprechen Experten im Rahmen der Fachtagung Viszeralmedizin vom 14. bis 17. September 2011 in Leipzig.


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Montag 01. August 2011
Pränatale Operation bei Spina Bifida gelungen

© beerkoff - Fotolia.com

Am Kinderspital der Universität Zürich sind kürzlich erstmals zwei Feten mit «offenem Rücken», einer im Fachjargon Spina bifida genannten embryonalen Entwicklungsstörung, im Mutterleib operiert worden. Für Europa sei dies ein wichtiger Schritt nach vorn, sagte Martin Meuli, Direktor der Chirurgischen Klinik am Universitätskinderspital, am Donnerstag an einer Pressekonferenz am Kinderspital. Denn bisher sei diese Operationstechnik nur in den USA angewendet worden.


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Sonntag 31. Juli 2011
Traumatic brain injury linked with tenfold increase in stroke risk

© Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

If you suffer traumatic brain injury, your risk of having a stroke within three months may increase tenfold, according to a new study reported in Stroke: Journal of the American Heart Association.


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Freitag 22. Juli 2011
Deutschlandweites Register zu Wund- und Hygienemanagement gestartet

© Bergringfoto - Fotolia.com

Die postoperative Wundinfektion ist eine seltene, aber für Patienten oft sehr unangenehme Komplikation nach einer Brustbeindurchtrennung im Rahmen einer Herz- oder Lungenoperation. Die oft langwierige Behandlung dieser als Mediastinitis bezeichneten Infektion des vorderen Brustraums ist zudem aufwendig und kostenintensiv. Aufgrund der geringen Zahl betroffener Patienten und der bisher uneinheitlichen Nomenklatur und Erfassung gibt es bis heute kaum standardisierte Therapieschemata. Um dies zu ändern, zukünftig bundesweit Patienten mit postoperativer sternaler Wundinfektion zu erfassen und das Auftreten dieser Infektion noch weiter zu minimieren, hat die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) ein Mediastinitis-Register eingerichtet, das Anfang Juli startete.


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Dienstag 19. Juli 2011
Damit die Blutgerinnung im grünen Bereich bleibt

© Argus - Fotolia.com

Das Ausmaß der Blutgerinnung ist von Mensch zu Mensch verschieden und kann bei Operationen zu Problemen führen. Ist die Gerinnung zu gering, sind Blutungen eine mögliche Folge. Eine überschießende Blutgerinnung kann dagegen das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erhöhen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben eine Methode entwickelt, wie sich der Gerinnungsstatus während eines Eingriffs überwachen lässt. Eine Diagnostikfirma will den Biosensor nun auf den Markt bringen.


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Mittwoch 13. Juli 2011
Inselspital: Ultraschall macht Gerinnseln den Garaus

Die Fachperson erkennt sofort: Hier besteht akute Lebensgefahr (Thrombose der gesamten unteren Hohlvene. CT-Bild: Nils Kucher)

Massive Thrombose, Embolie auf beiden Lungenflügeln und trotzdem schon nach 48 Stunden wieder zuhause: Das Inselspital, Universitätsspital Bern macht dies als erstes Spital in Europa mit einem neuen Ultraschallverfahren möglich.


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Freitag 08. Juli 2011
Kardiopulmonale Dynamik der Lebertransplantation

© Firma V - Fotolia.com

Über kardiopulmonale Risiken im Kontext einer Lebertransplantation berichtet Dr. Peter Rosenberger (Frankfurt/Main) in Transplantationsmedizin, Supplement 1/2011.


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Dienstag 05. Juli 2011
Verbesserte Echokardiographie-Ausbildung für mehr Patientensicherheit

Der europaweit erste Echokardiographie-Simulator, der die Ultraschalluntersuchung des Herzens sowohl über den Brustkorb (transthorakal, TTE) als auch über die Speiseröhre (transösophageal, TEE) simuliert, steht seit Mai 2011 in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Das 90.000 Euro teure, mobile Gerät wurde von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin mit Unterstützung des Präsidiums der MHH angeschafft, um die Mitarbeiter in dieser Untersuchungsmethode optimal zu schulen. "Die Echokardiographie hat sich zu einem wichtigen Diagnose- und Monitoringverfahren in der Anästhesiologie entwickelt, je besser wir unsere Ärzte in dieser Methode ausbilden, desto mehr Sicherheit bieten wir auch unseren Patienten" ,erklärt Professor Dr. Wolfgang Koppert, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.


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Dienstag 05. Juli 2011
Kardiogener Schock nach Infarkt: kardiologische Behandlung durch Intensivtherapie ergänzen

© beerkoff - Fotolia.com

Mit 50% ist die Letalität nach infarktbedingtem kardiogenem Schock inakzeptabel hoch, kritisiert Prof. Dr. Karl Werdan (Halle). Eine neue S3-Leitlinie soll Ärzten Hinweise liefern, die Therapie nicht nur kardiologisch, sondern auch intensivmedizinisch-systemisch auszurichten. "Intensiv- und Notfallbehandlung" 2/2011 stellt die Leitlinie ausführlich vor.


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Freitag 01. Juli 2011
Ganzkörper-CTs erhöhen Überlebenschancen von Schwerverletzten

Prof. Dr. Rolf Lefering

Wer nach einem schweren Unfall oder Sturz ins Krankenhaus eingeliefert wird und dessen gesamter Körper im Rahmen der Akutdiagnostik mit einem Computertomografen (CT) untersucht wird, hat deutlich bessere Überlebenschancen: Das ist das Ergebnis der Forschung von Prof. Dr. Rolf Lefering (Universität Witten/Herdecke) und PD Dr. Stefan Huber-Wagner (TU München), die dafür mit dem Albert-Hoffa-Preis der Norddeutschen Orthopäden- und Unfallchirurgenvereinigung ausgezeichnet wurden.


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