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Freitag 07. Oktober 2016
Scharfe Bilder aus dem Inneren der Herzkranzgefäße

© CLIPAREA.com - Fotolia.com

Ein neues bildgebendes Verfahren, die optische Kohärenztomographie (OCT), bringt weitere Erleichterungen und Verbesserungen für die Arbeit mit Herzkathetern. „Bei der OCT wird über einen Bildgebungskatheter mit Infrarotlicht direkt in ein Herzkranzgefäß geleuchtet. Dabei kommt es an den Gefäßwänden zu charakteristischen Lichtbrechungen, die Informationen über Zusammensetzung und Struktur des Gefäßes liefern“, berichtete im Rahmen der DGK Herztage PD Dr. David M. Leistner, Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Aus diesen Informationen kann der Computer unvergleichlich realitätsnahe, vergrößerte Aufnahmen der Gefäßinnenwand generieren.“


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Dienstag 27. September 2016
Terrorgefahr in Deutschland: Unfallchirurgen ergreifen Maßnahmen für den Ernstfall

Angesichts der steigenden Terrorgefahr in Deutschland bereitet sich die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) im engen Schulterschluss mit der Bundeswehr auf einen möglichen Terroranschlag vor: Mit Hilfe eines neuen 5-Punkte-Planes wollen DGU und Bundeswehr für die Zukunft Sorge tragen, dass Opfer von möglichen Terroranschlägen in Deutschland zu jeder Zeit und an jedem Ort schnell und situationsgerecht auf hohem Niveau versorgt werden können.


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Montag 19. September 2016
Sepsis: Ist ein schwerer Verlauf Veranlagung?

© ap_i - Fotolia.com

Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Zustand, zu dem es kommt, wenn die Reaktion des Körpers auf eine Infektion das eigene Gewebe schädigt. Eine Sepsis kann im Zusammenhang mit jeder Infektion auftreten. Wird sie nicht schnell erkannt und behandelt, endet sie oft tödlich. Zahlreiche Komponenten haben einen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung, und es ist schon seit längerem bekannt, dass auch die genetische Grundausstattung des Patienten eine wesentliche Rolle spielt.


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Freitag 16. September 2016
Neue Leitlinien zur Versorgung von Kindern nach Fremdkörperaspiration und -ingestion

Hauptstadtkongress der DGAI vom 15. bis 17. September 2016

Die vermutete Aspiration bzw. Ingestion von Fremdkörpern gehört zu den relativ häufigen Verdachtsdiagnosen in der kinderärztlichen Akutmedizin. [1,2,3] Dabei führen Nüsse und Magnete die Hitliste an. [4] Während erstere zumeist in die Atemwege gelangen (Fremdkörperaspiration), hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Magnete auch eine hohe Anziehungskraft auf Säuglinge und Kleinkinder ausüben und von diesen auffällig häufig in den Verdauungstrakt verschluckt werden (Fremdkörperingestion).


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Freitag 16. September 2016
Aktuelle Studiendaten: Rationaler Umgang bei Bluttransfusionen erhöht die Patientensicherheit

© freshidea - Fotolia.com

Hauptstadtkongress der DGAI vom 15. bis 17. September 2016

Die Entschlüsselung der Blutgruppen und der sichere Transfer von Blut revolutionierte die Medizin. Bis heute sind Transfusionen eine der wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen im OP. Sie können jedoch auch Risiken bergen. So kann nach der Gabe von Spenderblut die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ansteigen. Aktuellen Studien zufolge kann dies durch Patient Blood Management (PBM) reduziert werden. [1,2,3]


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Mittwoch 14. September 2016
Mit Licht den Puls des Lebens retten

A: Optogenetische Defibrillation (blauer Balken) beendet Rhythmusstörung im Mäuseherz. B: Simulation der optogenetische Defibrillation (roter Balken) im Modell eines menschlichen Herzen. (© Grafik: Tobias Brügmann (Uni Bonn)/Patrick M. Boyle (Johns Hopkins University))

Einem Forscherteam der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen in Mäusen mit Lichtreizen zu beenden. Wie darüber hinaus Computersimulationen an der Johns Hopkins Universität zeigen, könnte diese Technik auch im menschlichen Herzen erfolgreich angewendet werden. Die Studie eröffnet einen völlig neuen Ansatz für die Entwicklung implantierbarer optischer Defibrillatoren, in denen die starken Stromstöße herkömmlicher „Defis“ durch schonendere und schmerzfreie Lichtpulse ersetzt werden. Das „Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht nun die Ergebnisse.


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Freitag 09. September 2016
“Opening the skull” of patients after head injury reduces risk of death from brain swelling

© M. Tomczak - Fotolia.com

Craniectomy – a surgical procedure in which part of the skull is removed to relieve brain swelling – significantly reduces the risk of death following traumatic brain injury, an international study led by the University of Cambridge has found.


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Freitag 09. September 2016
DKOU 2016: Traumazentren bewahren die Ältesten vor dem Pflegeheim

Jedes Jahr erleiden über 700.000 betagte Menschen in Deutschland einen Bruch des Oberschenkels, der Wirbel oder Arme – Tendenz stark steigend. Altersbrüche zählen aufgrund des demographischen Wandels mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für eine Krankenhauseinweisung und spätere Pflegebedürftigkeit. Menschliches Leid und Immobilität, aber auch hohe Kosten für das Sozialwesen gehen damit einher. Um die Rehabilitation unfallgeschädigter betagter Patienten zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) Richtlinien für die optimale Versorgung erarbeitet. Kliniken, die diese Richtlinien erfüllen, können sich als AltersTraumaZentrum DGU® zertifizieren lassen.


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Freitag 09. September 2016
Weniger Operationsrisiken für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern

© Peter Atkins - Fotolia.com

In deutschen Krankenhäusern kommt es zu vermeidbaren Komplikationen und Todesfällen, weil viele Kliniken zu wenig Erfahrung mit planbaren Operationen haben. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die stärkere Spezialisierung von Krankenhäusern die Versorgungsqualität verbessert, ohne die Fahrzeiten für Patienten deutlich zu erhöhen.


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Donnerstag 08. September 2016
Neue Diagnostikverfahren bei Blutvergiftung (Sepsis) retten Menschenleben

Bei einer Blutvergiftung ist die Zeit der entscheidende Faktor, um zügig helfen zu können (Foto: Dr. Matthias Gründling/UMG)

Zusammen mit Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind Greifswalder Mediziner seit vielen Jahren führend auf dem Gebiet der Sepsisforschung und im Kampf gegen die hohe Sterblichkeitsrate.


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