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März - 2010 - (11 News)
Februar - 2010 - (6 News)
Januar - 2010 - (17 News)

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Dienstag 02. März 2010
Neue Stiftung zur Erforschung von Lungenerkrankungen

Das Helmholtz Zentrum München und die Münchner Bank eG haben die Stiftung AtemWeg gegründet. Ziel ist, Diagnostik, Therapie und Vorbeugung von Lungenerkrankungen zu fördern und so die Arbeit des Lungenforschungszentrums Comprehensive Pneumology Center (CPC) zu unterstützen.


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Montag 22. Februar 2010
Minimal-invasive Bypass-Chirurgie langfristig suboptimal

Dass in der Medizin neu nicht immer gleichbedeutend mit besser ist, zeigt ein aktuelles Beispiel aus der Herzchirurgie. So erzielt die klassische, unter Vewendung der Herzlungenmaschine vorgenommene Bypass-Chirurgie langfristig offenbar bessere Ergebnisse als die minimalinvasive Methode, die ohne mechanische Kreislaufunterstützung auskommt. Das schließen amerikanische Wissenschaftler in einer Studie, an der mehr als 2200 Patienten mit schweren Engpässen in den Herzkranzarterien mitgewirkt haben.


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Sonntag 21. Februar 2010
Kölner „Sterbehilfe“-Urteil: „Selbstjustiz ist keine Lösung“

Dass in Sterbehilfeprozessen auch eine vorliegende Patientenverfügung nicht automatisch vor Strafverfolgung schützt, zeigt jetzt ein Urteil, dass Anfang Februar in Köln gesprochen wurde. Denn auch wenn eine Patientenverfügung existiert, muss sie den Angehörigen selbstverständlich bekannt sein. Sie muss außerdem auf die aktuelle Lebens-und Behandlungssituation zutreffen.


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Sonntag 21. Februar 2010
Schmerzen sind "verlernbar": Spiegeltherapie überlistet das Gehirn

Phantomschmerzen quälen die meisten Menschen, denen wegen eines schweren Unfalls oder einer Erkrankung ein Arm oder Bein amputiert werden musste. Die Patienten verspüren an der Stelle der amputierten Gliedmaße häufig attackenartige Schmerzen, so, als wenn Arm oder Bein noch vorhanden wären. Ursache ist eine fehlerhafte Anpassung des Gehirns nach der Amputation, die sich in unbegründeten Schmerzempfindungen äußert. Medikamente können Abhilfe schaffen, jedoch dämpfen sie in vielen Fällen nur die heftigsten Schmerzimpulse oder sind für die Patienten wegen starker Nebenwirkungen nicht gut verträglich.


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Samstag 13. Februar 2010
Magere Patienten in der Intensivmedizin: besser ernähren, Komplikationen vermindern, früher entlassen

Etwa 15% der chirurgischen Patienten sind mangelernährt. Diese Gruppe erleidet häufig Herzrhythmus-Störungen, myokardiale Ischämien und Anastomoseinsuffizienzen, berichten Dr. Peter Rittler und Prof. Dr. Karl-Walter Jauch (München).


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Donnerstag 11. Februar 2010
Intensivmedizin: Peritonitis-Ursache chirurgisch sanieren

Die Peritonitis ist mit 64% die häufigste infektiologische Diagnose bei Aufnahme auf eine chirurgische Intensivstation. Die kausale Therapie gilt in der Regel als Grundvoraussetzung für den Erfolg. Die Operationsmethoden haben während der letzten Jahre einen deutlichen Wandel erfahren, berichtet Professorin Dr. Elke Muhl in ihrem Beitrag zum 20. Symposium Intensivmedizin und Intensivpflege (17.-19. Februar, Bremen).


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Dienstag 02. Februar 2010
Chronischer Schmerz: Cannabinoide und realistische Therapieziele

Vor allem in der Palliativmedizin haben sich in letzter Zeit Cannabinoide etabliert. Das "besondere Wirkprofil mit einer coanalgetischen, antiemetischen und appetitsteigernden Wirkung ist bei vielen Patienten erwünscht. Zudem wirken sie stimmungsaufhellend und verbessern den Nachtschlaf", berichtet Dr. Birgit Kraft im Rahmen des aktuellen Update: "Chronischer Schmerz - alte Probleme, neue Konzepte" (14. Wiener Wiener Schmerzsymposium 26.2./27.2.2010).


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Samstag 30. Januar 2010
Biorhythmus: Medikamente wirken unterschiedlich - je nach Uhrzeit

Das gleiche Medikament kann toxisch oder therapeutisch wirken - je nach Zeitpunkt der Einnahme. Alle Körperfunktionen unterliegen einem circadianen Rhythmus; bei Gesunden ist er relativ unabänderlich, bei Kranken häufig gestört, skizziert Dr. Kirsten Brukamp in ihrem Beitrag zum aktuellen Sammelband "Chronobiology and Chronopsychology". Selbst die Zellteilung richtet sich nach der Zeit: Bei Gesunden ist sie nachts hochaktiv und tagsüber minimal, bei Kranken kann der Rhythmus abflachen.

 


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Samstag 30. Januar 2010
Sepsis: Intensive Insulintherapie ohne Überlebensvorteil

Eine intensive Insulintherapie hat die Prognose von Patienten im septischen Schock in einer randomisierten Studie eher verschlechtert als verbessert. Auch die zusätzliche Gabe eines oralen Kortikoids erzielte nach der Publikation im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA (2010; 303: 341-348) nicht die erhoffte Wirkung.


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Samstag 30. Januar 2010
Nicht sedierte Schwerkranke haben kürzere Aufenthalte auf der Intensivstation

Die Behandlung Schwerkranker auf der Intensivstation ohne Sedierung bedeutet, dass die künstliche Beatmung der Patienten verkürzt werden kann und sie weniger Tage auf dieser Station verbringen müssen. Dies folgert ein aktueller vorab 'Online First' veröffentlichter Artikel, verfasst von Dr. Thomas Strøm vom Department of Anesthesia and Intensive Care Medicine am Odense University Hospital der University of Southern Denmark und Kollegen.


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