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| 10-03-10 |
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| „Passt die Wunde ins Budget?“ 4. Deutscher Wundkongress und 6. Bremer Pflegekongress im Mai |
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Wirtschaftlichkeit in der Pflege- und Wundversorgung, Qualität durch Vernetzung, ethische Fragestellungen – am Mittwoch, 5. Mai, und Donnerstag, 6. Mai 2010 werden in Bremen wieder neue Entwicklungen und Strategien in der Pflege, in der akutklinischen Pflege, in der Palliativversorgung sowie in der Wundversorgung diskutiert.
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Dann treffen sich Mitarbeiter der ambulanten, stationären und akutklinischen Pflege sowie Mediziner in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen zum 4. Deutscher Wundkongress und 6. Bremer Pflegekongress. 2.653 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik besuchten 2009 diese Veranstaltung.
Themenschwerpunkte des 4. Deutschen Wundkongresses sind Qualität durch vernetzte Kompetenz, multiprofessionelle Teams, Schmerzmanagement, die Frage „Passt die Wunde ins Budget?", Tumorwunden und ein Update zu Therapiestrategien. „Das große Angebot an wissenschaftlichen und praktischen Beiträgen zu aktuellen Themen rund um die Wunde soll den Teilnehmern helfen, die komplexen Aufgaben im beruflichen Alltag zu bewältigen", sagt Beiratsmitglied Veronika Gerber von der Initiative Chronische Wunden (ICW e.V.). „Neben den praktischen Inhalten zur Wundbehandlung und -pflege werden auch die erforderlichen Versorgungsbedingungen beleuchtet, zu denen stets ein interprofessionelles Team und vernetzte Strukturen zählen." Zu den Kongressthemen gibt es in diesem Jahr erstmals eine Posterausstellung und einen Wettbewerb. Das konzeptionell beste Poster erhält Auszeichnung „Gepflegter Wundwichtel“ des ICW e.V.. Zudem werden die drei besten Poster mit einem Geldpreis prämiert.
„Herausforderung Onkologische Pflege“ ist das Thema des diesjährigen Bremer Pflegekongresses. Ziel ist es, Anregungen zur Pflege und Betreuung krebskranker Menschen zu geben. „Tumorerkrankungen gehören zusammen mit den Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland", erklärt Prof. Dr. Martina Roes, Beiratssprecherin des Pflegekongresses. „Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung benötigen eine besonders aufwändige, interdisziplinäre und multiprofessionelle Versorgung. Deshalb sprechen die Referenten Themen wie die Palliativversorgung und palliative Netzwerke sowie die Arbeit mit schwerstkranken und sterbenden Menschen an. Darüber hinaus werden ehtische Fragestellungen, zum Beispiel zur Patientenverfügung, sowie Schmerztherapie und Aspekte der Lebensqualität aufgegriffen. Vorgestellt werden zudem interprofessionelle Weiterbildungsangebote ‚Palliative Care’".
Insgesamt bieten beide Kongresse mehr als 90 Workshops und Sitzungen an und geben Raum für Erfahrungsaustausch und die Erörterung aktueller Themen. Hinzu kommt eine Industrieausstellung, auf der Unternehmen und Verbände aus dem pflegerischen und medizinischen Bereich ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Kongressbesucher haben zudem am Donnerstag, 6. Mai, die Möglichkeit, Fachvorträge der gleichzeitig in der Messe Bremen stattfindenden Veranstaltung „Leben und Tod“ zu besuchen.
Der Bremer Pflegekongress und der Deutsche Wundkongress finden am 5. und 6. Mai 2010 in der Messe und im Congress Centrum Bremen statt. Das komplette Programm, die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen gibt es online unter www.bremer-pflegekongress.de und www.deutscher-wundkongress.de.
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