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Umfassende Lösungen für die Abläufe in der Kardiologie: Siemens läutet neue Ära klinischer Effizienz ein

 

Reibungslosere Prozesse, geringere Untersuchungszeiten, schnellere Diagnose - für diese und viele weitere messbare Vorteile für mehr Effizienz in der Kardiologie steht der Name Siemens Medical Solutions (Med).

 

Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in Wien präsentierte das Unternehmen neue innovative Lösungen, die prozessoptimiertes Arbeiten möglich machen und so die Qualität der Gesundheitsversorgung steigern, während gleichzeitig die Kosten gesenkt werden. Durch die Kombination von innovativer Medizintechnik mit leistungsstarker Informationstechnologie werden medizinische und administrative Abläufe in Praxen und Kliniken beschleunigt sowie Fehlerquellen reduziert. Dies führt nicht zuletzt zu einer besseren Patientenversorgung bei Prävention, Therapie und Pflege und damit zu größerer Zufriedenheit bei Ärzten, Personal und Patienten.

 

Die Kardiologie zählt insbesondere in den Industrienationen nach wie vor zu den Wachstumsbranchen im Gesundheitssektor. Nicht ohne Grund: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind alljährlich weltweit für den Tod von zwölf Millionen Menschen verantwortlich und in Europa die Todesursache von mehr als der Hälfte aller Menschen über 65. Bei der Behandlung von Krankheiten wie Herzinfarkten kommt es nicht selten auf Minuten an, Verzögerungen können den Tod des Patienten bedeuten. „Optimal aufeinander abgestimmte Prozesse – von der Aufnahme des Patienten bis zur Entlassung – können demnach lebensrettend sein“, erklärte Prof. Dr. Dr. Erich R. Reinhardt, Vorsitzender des Vorstandes von Siemens Medical Solutions. „Als führender Anbieter medizinischer Lösungen haben wir das Know-how, bestehende Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen zu analysieren und mithilfe innovativer Modalitäten und umfassender Management-Software-Systeme zu synchronisieren und zu optimieren.“

 

Ihre Stärke zeigen die medizinischen Lösungen von Med jedoch schon bei der Prävention vieler koronarer Krankheiten. War noch vor kurzer Zeit ein Kathetereingriff notwendig, um sich über den Zustand des Herzens zu informieren, sind heute mittels Computer- oder Magnetresonanztomographie hochwertige, dreidimensionale Bilder des Organs möglich – und dies innerhalb weniger Minuten. „Eine detailgetreue Aufnahme des menschlichen Herzens ohne einen einzigen Schnitt: Dies spart Zeit und trägt der Zufriedenheit von Ärzten und Patienten gleichermaßen Rechnung“, betonte Reinhardt. In verschiedenen Bereichen wurden die von Siemens angebotenen Lösungen mit nachweisbaren Ergebnissen erfolgreich realisiert:

 

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Die Abteilung für Kardiologie an der Universität Erlangen-Nürnberg konnte die Zeit einer Untersuchung der Gefäße mithilfe des „Heart View CT“ von 40 auf 10 Minuten senken – das entspricht einer Zeitersparnis von 75 Prozent. Das „Heart View“-CT-System wurde speziell entwickelt, um schnelle und hochwertige Aufnahmen des schlagenden Herzens und seiner Gefäße zu machen. Die Bilder sind nach der Aufnahme innerhalb weniger Sekunden am Bildschirm zu betrachten.

Das South Carolina Heart Center (SCHC) dient als Beispiel für die Verbesserung des Workflows, für die Optimierung der Patientenversorgung und Effizienz sowie für eine Kostensenkung durch die Integration von IT-Lösungen. Mit der Software Soarian Cardiology von Siemens hat das SCHC die Möglichkeit, komplexe Patienteninformationen über vielfältige klinische und Geschäftsprozesse hinweg zu integrieren und so eine lückenlose, umfassende elektronische Patientenakte anzulegen. Darin finden sich Informationen zur Medikation, Laborwerte, Bilder, EKG, physiologische Kurven und Dokumentation. Das SCHC kann bereits erhebliche Zeitgewinne verzeichnen: So dauert mit dieser Software die Erstellung eines Diagnoseberichtes – beispielsweise nach einer Katheteruntersuchung – statt wie bisher mindestens 24 Stunden nur noch wenige Minuten. Für das SCHC

Das Baptist Heart Institute bündelt alle Kardiologieleistungen des Baptist Memorial Hospital (Memphis, USA) mit einer komplett digitalisierten Patientendatenbank und elektronischer Registrierung. Die digitalen Katheterlabore sind mit dem Siemens ACOM-Netzwerk verbunden. So werden Bilder verbessert und fertig archiviert und sind von den Computern der Ärzte aus leicht zugänglich. Das ACOM-Netzwerk ermöglicht gleichzeitigen Serverzugriff auf Bilder von den PCWorkstations im Katheterlabor, in den Büros der Ärzte, den Operationssälen und den zentralen Stationen. Da die Informationen digital vorhanden sind, stehen den einzelnen Klinikern alle Daten jederzeit zur Verfügung.

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Auf dem ESC 2003 präsentierte Siemens Medical Solutions den Kongressbesuchern folgende Produkte und Lösungen:

 

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Soarian Cardiology: Durch seine Fähigkeit, sämtliche klinischen und administrativen Abläufe in der Kardiologie automatisch zu steuern und zu optimieren, verhilft das von Siemens entwickelte Workflow-Management-System Kliniken jeder Größe zu deutlichen Kosteneinsparungen bei steigender Qualität der Gesundheitsversorgung. Das System ermöglicht überdies die nahtlose Integration von Befundbildern unterschiedlichster Modalitäten in eine, ebenfalls von Soarian bereitgestellte, digitale Patientenakte. Für diese innovative Fähigkeit wurde Soarian Cardiology vor kurzem mit dem TEPR (Towards the Electronic Patient Record) Award 2003 ausgezeichnet.

Durch die Kombination aus dem Kardangiographiesystem „Axiom Artis dFC Magnetische Navigation (MN)“ mit dem dynamischen Flachbilddetektor von Siemens und dem Niobe-Magnetsystem der Firma Stereotaxis kann ein Katheter auf einfache Weise durch das Herz gesteuert werden. Mit diesem computer- und bildgeführten Navigationssystem gehören Probleme der manuellen Katheter- Steuerung und -Positionierung der Vergangenheit an. Diese innovative Technik erlaubt genauere, schrittweise Bewegungen innerhalb des Herzens, die wesentlich besser durchführbar sind als bei bisherigen, manuellen Herzkatheterverfahren. Selbst Drehungen des Katheters bis zu 360 Grad sind mit dieser Technik möglich. Das erste System in Europa wurde kürzlich am Allgemeinen Krankenhaus St. Georg in Hamburg in Betrieb genommen.

Axiom Sensis heißt das neue Allround-Talent von Siemens Medical Solutions für die invasive Kardiologie. Es erlaubt die Registrierung und Durchführung aller hämodynamischen und elektrophysiologischen Untersuchungen von einem Messplatz aus. Das neue System kann die Ursachen elektrophysiologischer Unregelmäßigkeiten aufdecken und gibt dem Arzt bei der Therapie von Herzrhythmusstörungen wertvolle Hilfestellung. Es lässt sich vollständig in das Herzkatheterlabor integrieren und kombiniert zusätzlich innovative IT-Lösungen mit fortschrittlicher Messplatztechnik. So kann der Arzt mittels Touch-Screen alle wesentlichen Funktionen des Axiom Sensis direkt bedienen. Dank seiner Vernetzbarkeit können alle gewonnenen Informationen verschiedenen Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Damit ermöglicht Sensis eine verbesserte Behandlungsqualität und höhere Effizienz im klinischen Workflow.

Speziell für Kardiologen hat Med das neue System Axiom Artis dBC vorgestellt, das mit der innovativen Flachdetektor-Technologie ausgestattet ist. Der Clou: Nachdem bereits einige monoplane C-Bogensysteme auf dem Markt sind, liefern beim Axiom Artis dBC nunmehr gleich zwei Flachdetektoren eine exzellente Bildqualität. Das System weist die bekannten Leistungsmerkmale der Axiom Artis- Familie auf: einfache Handhabung, beste Bildqualität, maximaler Strahlenschutz und optimale Vernetzung.

Der Computertomograph Somatom Sensation Cardiac – speziell entwickelt für den Einsatz in der Kardiologie – verknüpft 16-Zeilen-Detektor-Technologie mit einer Rotationszeit von nur 0,4 Sekunden. Dieser Durchbruch von der 4-Zeilen- zur 16-Zeilen-Technologie bietet dank der Akquisition von bis zu 32 Schnittbildern in der Sekunde und Schnitten kleiner einem Millimeter viele Vorzüge. So gehören frühere Beeinträchtigungen der Bildgebung der Vergangenheit an: Bisher schlossen große Volumina dünne Schnitte aus. Die Untersuchungszeit reduziert sich mit dem Somatom Sensation Cardiac bei höchster Auflösung auf 16 Sekunden. In Verbindung mit der Software HeartView CT werden einzelne Schnittbilder in nur 100 Millisekunden akquiriert. Durch Synchronisation mit einem EKG wird das Herz virtuell eingefroren und mit einer Auflösung bis zu 0,5 Millimetern dargestellt. Dadurch wird die Beurteilung der Koronarien bis in periphere Segmente und kleine Seitenäste möglich.

Das Acuson CV70 ist das neue digitale Ultraschall-System von Siemens Medical Solutions. Es wurde speziell für Kliniken mit kardiovaskulären Leistungen für Erwachsene und Kinder sowie für transösophagale und intraoperative Anwendungen entwickelt. Die offene Architektur des Systems erlaubt auch die Integration zukünftiger Technologien, sodass dem Acuson CV70 ein langfristiger Investitionsschutz sicher ist. Acuson CV70 ist mit der integrierten Dimaq- Ultraschall-Workstation zur digitalen Aufnahme, Speicherung und Wiedergabe vollständiger Ultraschall-Studien ausgestattet. Die Multihertz-Funktion für verbesserte Eindringtiefe und das Tissue Harmonic Imaging sorgt für hohe Diagnosesicherheit bei schwer zu schallenden Patienten.

Das Powermobil wurde unter anderem für minimal-inivasive Eingriffe am Herzen entwickelt. Es vereint die Funktionalitäten eines stationären Herzkatheterlabors mit der Flexibilität eines mobilen C-Bogensystems. Hohe Performance durch 20 kW Generatorleistung, Drehanodenröhre sowie echtes isozentrisches Design ermöglichen hervorragende Bildqualität, niedrige Dosis und einfache Handhabung selbst bei extremen Projektionen. Die Kombination von nahezu verzerrungsfreien Metal-Keramik-Bildverstärkern mit neuester CCD-Chip-Technologie und Hochkontrastmonitore mit integrierten Raumlichtsensoren bieten hervorragende Bildqualität während Diagnostik, Intervention und Nachbearbeitung.

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Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 31 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2002 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,6 Mrd. EUR sowie einen Auftragseingang von 8,4 Mrd. EUR. Das Bereichsergebnis betrug 1 Mrd. EUR.

 

Weitere Informationen unter:

http://www.siemensmedical.com

 

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