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Neues Informationssystem für die Anästhesie mit klinischem und wirtschaftlichem Fokus

 

Lübeck, 13. November 2003 - Auf der Medica 2003 präsentiert die Dräger Medical AG & Co. KGaA erstmals ihr neues Informationssystem für die Anästhesie. Das Datenmanagement-Modul bietet mehr Funktionalität und hilft dadurch, den Arbeitsablauf effizienter zu gestalten. Dank seiner offenen Architektur ist die Integration in bestehende oder künftige Technologien ebenso möglich wie die Integration in andere Klinikbereiche - mit dem Ziel, abteilungsübergreifende Prozesse zu verbessern.

 

Eingeflossen sind rund 10 Jahre Erfahrung der Dräger Medical in Informationsmanagementsystemen für die Anästhesie sowie Erfahrungen aus einer Vielzahl von Installationen weltweit. Das Ergebnis ist ein neues Datenmanagementsystem, das den speziellen Anforderungen im OP gerecht wird: es hilft, mehr Patienten in gleicher Zeit zu behandeln, die Therapiegenauigkeit und die Vollständigkeit der Datendokumentation zu erhöhen - und damit die Sicherheit für Patient und Anwender während der Therapie zu steigern.

 

Ein wesentlicher Nutzen für den Anwender ist, dass das neue IT-System nahtlos mit Anästhesiegeräten, Monitoren und verschiedenen Netzwerklösungen verbunden werden kann. Es bietet darüber hinaus Zugang zu dezentralen Informationen (Röntgen, Labor und andere) sowie zu Aufzeichnungen zurückliegender Krankenhausaufenthalte, und es verbindet diese Daten mit dem aktuellen Fall. Durch standardisierte, konfigurierbare Auswahllisten werden Redundanzen und Dateneingabefehler vermieden. Die automatische Integration und schematische Darstellung von physiologischen Daten in Echtzeit sind weitere Vorteile.

 

Das neue IT-System kann aber noch mehr: automatisch alle Ereignisse, Medikamente, Infusionen, Materialien sowie Diagnosen und Maßnahmen für das Anästhesieprotokoll aufbereiten. Eine manuelle Eingabe ist in weiten Bereichen überflüssig, da der Flüssigkeitshaushalt automatisch kalkuliert und die Daten aus Therapie- und Monitoring-Systemen online dokumentiert werden. Abrechnungsrelevante Daten bereitet das neue Anästhesiemodul für die Weiterverarbeitung in der Klinik auf und stellt sie elektronisch zur Verfügung.

 

Als ein vollständiges, peri-operatives Instrument für Anästhesisten ermöglicht das neue IT-System vor, während und nach der OP eine umfassende Datendokumentation. Die Datensammlung kann dabei jederzeit und überall erfolgen, wann und wo sie benötigt wird.

 

Durch die Vielzahl seiner Funktionalitäten entlastet das neue Datenmanagementmodul Anästhesisten und Fachpfleger vom Dokumentationsaufwand und ermöglicht ihnen, sich weniger um den Computer und mehr um den Patienten zu kümmern.

 

Dräger Medical wird - in Kooperation mit Siemens und durch die Nutzung der Siemens-Softwareplattformen syngo™ und Soarian™ als Basisarchitektur - IT-Lösungen für den klinischen Akutbereich entwickeln, herstellen und vertreiben. Das Ziel: die nahtlose Integration von Informationen aus dem Akutbereich in das IT-Netzwerk des Krankenhauses.

 

Dräger Medical ist einer der weltweit führenden Hersteller medizintechnischer Geräte. Als umsatzstärkster Teilkonzern der Drägerwerk AG bietet Dräger Medical, A Dräger and Siemens Company, Produkte, Dienstleistungen und integrierte Systemlösungen entlang der Patientenprozesskette in den CareAreas™ Notfallmedizin, OP/Anästhesie, Intensiv- und Perinatalmedizin sowie Home Care. Dräger Medical, Hauptsitz in Lübeck, beschäftigt weltweit rund 5.700 Mitarbeiter. Entwicklungs- und Fertigungsstandorte sind Lübeck, Best/Niederlande, Telford und Danvers/USA sowie Shanghai/China. Das Unternehmen hat in mehr als 40 Ländern Vertriebs- und Servicetochtergesellschaften und ist in über 190 Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr (=Kalenderjahr) 2002 hat das Unternehmen seinen Umsatz um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 848,3 Mio Euro gesteigert (2001: 805,4 Mio Euro) bei einer Verdopplung des Ergebnisses (EBIT) auf 75,3 Mio Euro (Vorjahr: 39 Mio Euro). Damit wächst das Unternehmen weiterhin mit durchschnittlich 7 Prozent p. a. schneller als der Markt und hat sein EBIT in den ersten beiden Jahren des Turn-Arounds von 9,1 Mio Euro im Jahr 2000 auf 75,3 Mio Euro in 2002 gesteigert. Die innovativen Konzepte von Dräger Medical sind das Ergebnis jahrelanger Erfahrung, stetiger Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eines intensiven Dialogs mit ihren Kunden. Ziel des Unternehmens ist es, die Qualität der Versorgung der Patienten zu verbessern und gleichzeitig Beiträge zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen zu leisten. Weitere Informationen unter: www.draeger-medical.com.

 

Kontakt:

 

Drägerwerk AG:

Vanina Herbst, Investor Relations

Phone (+49-451) 8 82-2685

vanina.herbst@draeger.com

 

Dräger Medical:

Claudia Büring, Public Relations

Phone (+49-451) 8 82-1986

claudia.buering@draeger.com

 

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