P. aeruginosa gehört zusammen mit Staphylococcus aureus und E. coli zu den am häufigsten isolierten nosokomialen Erregern auf Intensivstationen. Das Spektrum der von diesem typischen Feuchtkeim verursachten Erkrankungen reicht von Harnwegsinfektionen, Beatmungspneumonien und postoperativen Wundinfektionen bis hin zu Septikämien und Meningitiden. Aufgrund der immer ungünstiger werdenden Resistenzlage von Pseudomonas aeruginosa gestaltet sich die Therapie oft schwierig und langwierig - umso wichtiger ist die frühzeitige Erkennung und konsequente Ausschaltung von Umweltreservoiren des Erregers.
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