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25.11.2010 | Industrieinformation
Leitungswasser im häuslichen Umfeld: Risikofaktor für Patienten mit Neutropenie?

Von: Daniel Neubacher

Infektionsprävention bei hämato-onkologischen Patienten
Studie zum Infektionsrisiko/Prävention auf individueller Basis empfohlen

Leitungswasser enthält potenziell eine Vielzahl fakultativ humanpathogener Mikroorganismen, wie etwa Legionellen, Pseudomonaden und nicht-tuberkulöse Mykobakterien. Aus diesem Grund wird in Krankenhausbereichen zur Versorgung von Patienten mit eingeschränkter Immunfunktion eine wirksame Infektionsprophylaxe empfohlen (1). Für die Zeit nach der Klinikentlassung liegen bislang keine Empfehlungen zur Infektionsprophylaxe vor, obwohl Patienten mit Neutropenie auch in der häuslichen Umgebung durch humanpathogene Wasserkeime potenziell bedroht sind. Eine aktuelle Studie hat bei einer kleinen Gruppe hämato-onkologischer Patienten kein wesentlich erhöhtes Infektionsrisiko dokumentiert (2).  Dennoch raten die Autoren zur Vorsicht und empfehlen Maßnahmen zur Prävention* auf einer individuellen Basis.

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