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| Donnerstag 02. Februar 2012 |
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| Nierenschädigung in der Intensivmedizin: früh diagnostizieren, rechtzeitig therapieren |
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Nierenversagen in der Intensivstation ist künftig meist vermeidbar. Denn neue Biomarker lassen eine Nierenschädigung früher als bisher erkennen. Es handelt sich um "Urin- oder Serummarker, die eine strukturelle Schädigung des Nephron anzeigen. Klinisch verfügbar ist derzeit Neutrophilen-Gelatinase-assoziiertes Lipokalin (NGAL, im Urin oder Plasma gemessen).
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| Dienstag 31. Januar 2012 |
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| Transplantationsmedizin: Übersicht zur perioperativen Therapie bei Herztransplantation |
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Das Überleben nach Herztransplantation hat sich wesentlich verbessert: Die Hälfte der Patienten überlebt mindestens 13, ein Viertel mehr als 20 Jahre. Erstmals bieten führende Zentren für Herztransplantation in Deutschland einen Überblick über ihre perioperativen Maßnahmen - inclusive Anästhesie- und Intensivtherapie. Professor Dr. Onnen Grauhan (Deutsches Herzzentrum Berlin) hat das Special Issue von "Transplantationsmedizin" herausgegeben. Mehrere Beiträge belegen weitere Verbesserungschancen, z.B. realistische neue Möglichkeiten, die Konservierungszeiten für Herztransplantate zu verlängern und marginale Spenderorgane mit guten Ergebnissen zu verpflanzen.
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| Samstag 28. Januar 2012 |
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| Gesundheitsängste: Jeder Zwanzigste "kann kein Blut sehen" |
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Etwa fünf Prozent der Bevölkerung leidet unter einer pathologischen Blut-, Injektions- und Verletzungs-Angst. Sie kann ab einem Alter von etwa fünf Jahren einsetzen; Frauen scheinen häufiger, ältere Menschen seltener betroffen zu sein. "Besondere Kennzeichen gegenüber anderen Angststörungen sind das vergleichsweise frühe Eintrittsalter, die familiäre Häufung und der Erregungsverlauf, der nicht selten zu Ohnmacht führt." Die Phobie ist häufig mit anderen Formen der Angststörung kombiniert, berichtet Professor Dr. Hans-Wolfgang Hoefert (Berlin) in einem Beitrag im neu erschienenen Aufsatzband "Gesundheitsängste".
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| Donnerstag 26. Januar 2012 |
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| Jahrbuch Intensivmedizin: Die notfallmäßige Therapie von Herzrhythmusstörungen kann sich meist auf fünf Medikamente beschränken |
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"In der Intensivmedizin gilt die Behandlung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen oft als schwierig und kaum durchschaubar. Dies ist allerdings meist unzutreffend, wenn man ´einfache Spielregeln´ beachtet - wie sorgfältige Anamnese, klinische Untersuchung und konsequente Analyse des 12-Kanal-Oberflächen-Elektrokardiogramms. Auch die Therapie ist meist relativ einfach," schreibt Professor Dr. Hans-Joachim Trappe (Herne) in einem Beitrag zum Jahrbuch Intensivmedizin 2011/2012.
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| Donnerstag 26. Januar 2012 |
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| Deutsches KinderSchmerzzentrum: Hilfe für junge Patienten |
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  Sebastian Kaulitzki - Fotolia
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Für die circa 350 000 Kinder und Jugendlichen in Deutschland mit chronischen Schmerzen gibt es jetzt eine zentrale Anlaufstelle. Mitte Januar wurde an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/Herdecke nach eigenen Angaben das erste Kinderschmerzzentrum in Deutschland eröffnet. Dort soll in Zukunft therapiert, geforscht und daran gearbeitet werden, die Situation betroffener Kinder öffentlich zu machen und zu verbessern, teilte die Klinik mit.
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| Donnerstag 26. Januar 2012 |
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| Petitionsausschuss für verpflichtende OP-Checklisten |
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  © beerkoff - Fotolia.com
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Gesetzliche Regelungen für OP-Checklisten in Krankenhäusern befürwortet der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. In ihrer Sitzung beschlossen die Abgeordneten heute einstimmig, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als Material zu überweisen und den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben. „Die Gewährleistung der Patientensicherheit ist von überragender Bedeutung“, machten die Abgeordneten deutlich.
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| Mittwoch 25. Januar 2012 |
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| Warum Betäubungspflaster mal wirken und mal nicht |
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  © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com
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Über Nacht ein Pflaster auf die Haut und dann den ganzen nächsten Tag schmerzfrei sein: Für Patienten mit Nervenschmerzen ist das eine große Verheißung. Pflaster mit dem Wirkstoff Lidocain, die seit einigen Jahren auf dem Markt sind, können das – in vielen Fällen, aber leider nicht in allen. Wie das Pflaster wirkt und warum es manchmal nicht wirkt, wollen Schmerzspezialisten am BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil der RUB herausfinden. Sie untersuchten die Pflasterwirkung bei gesunden Probanden mit der sog. Quantitativen Sensorischen Testung.
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| Samstag 21. Januar 2012 |
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| Fachgesellschaften stellen klar: Schlaganfall-Patienten zuerst medikamentös behandeln |
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  © ap_i - Fotolia.com
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Im Zuge der aktuellen Debatte um fehlerhafte Medizinprodukte werden auch kritische Stimmen zur Sicherheit von Gefäßstützen, sogenannten Stents, in der Verhütung wiederholter Schlaganfälle laut. Nach einem Schlaganfall droht den Betroffenen nicht selten ein erneuter Hirninfarkt. Bei wenigen Patienten verursacht diesen eine Einengung der Blutgefäße im Gehirn.
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| Donnerstag 19. Januar 2012 |
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| Akute Nierenschädigung künftig früher diagnostizierbar: Sterblichkeit in der Intensivstation lässt sich reduzieren |
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Weil eindeutige Symptome und ein spezifischer Test bisher fehlen, ist eine akute Nierenschädigung schwierig zu erkennen. Neue Biomarker können die frühzeitige Diagnostik wesentlich verbessern und die Sterblichkeit in der Intensivmedizin reduzieren, berichtet Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung 3/4-2011. Schwerpunktthema der Ausgabe ist die akute Nierenschädigung in der Intensivtherapie.
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| Dienstag 17. Januar 2012 |
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Invasive Candidosen bei kritisch kranken Patienten Echinocandine mit Empfehlungsgrad A-I |
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Intensivmedizinisch versorgte Patienten sind besonders anfällig für Pilzinfektionen und haben ein hohes Letalitätsrisiko. Ein großes Problem ist die Zunahme resistenter Erreger. Um die Therapie so individuell wie möglich gestalten zu können, ist der Einsatz neuer Medikamenten-Klassen unverzichtbar. Echinocandine wie Micafungin (Mycamine®) erhalten in den aktuellen europäischen Leitlinien für die Behandlung kritisch Kranker den höchsten Empfehlungsgrad A-I.1 Wann Echinocandine eingesetzt werden sollten, wurde bei einem von Astellas Pharma unterstützten Symposium im Rahmen des 11. Kongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DIVI) diskutiert.
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