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Samstag 27. September 2014
Mehr als 30 Prozent der Notfallpatienten sind älter als 80 Jahre – Strukturwandel in der Notaufnahme

© M. Tomczak - Fotolia.com

Dr. Georg PinterAutounfall, Treppensturz, allergischer Schock – in der Notaufnahme eines Krankenhauses ist rasches, situatives Handeln erforderlich. Doch die Patienten werden immer älter, ihre Beschwerden komplexer – und addieren sich damit zu den täglichen Herausforderungen, denen Ärzte sich stellen müssen. Wie darauf zu reagieren ist, medizinisch und strukturell, erklärte Dr. Georg Pinter, Chefarzt am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Halle (Saale). In seiner Keynote-Lecture „Geriatrische Notfallsversorgung – Strategien und Konzepte“ stellte er aktuelle Zahlen, Lösungsansätze und erfolgreich realisierte Projekte vor.


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Mittwoch 24. September 2014
Ein geringerer Beatmungsdruck kann die Risiken von Kreislaufinstabilität bei einer OP minimieren

Prof. Dr. Marcelo Gama de Abreu, Professor für Translationale Forschung in der Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. (Foto: Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus / Stephan Wiegand)

An der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden wurde getestet, welche Auswirkungen es hat, wenn mit einem höheren positiv end-expiratorischen Druck (PEEP) beatmet wird oder ob dieser problemlos nach unten korrigiert werden kann. Das Team um den Dresdner Wissenschaftler war an der ersten internationalen Studie PROVHILO beteiligt. An deren Ende steht das Ergebnis: Der Beatmungsdruck ist bei der Erklärung der Komplikationen nahezu zu vernachlässigen. Im Gegenteil, ein niedrigerer PEEP kann bei Risikopatienten die intraoperativen Komplikationen sogar verringern.


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Mittwoch 24. September 2014
DGU-Leitlinie hilft Sterberate von Schwerverletzen deutlich zu senken

In den letzten Jahren ist die Sterberate schwerverletzter Unfallopfer in der Klinik um die Hälfte gesunken – auf unter 10 Prozent. Diese positive Entwicklung sei vor allem einer besseren Erstversorgung im Krankenhaus zuzuschreiben, erklären Unfallchirurgen und Orthopäden im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der vom 28. bis 31. Oktober in Berlin stattfinden wird. Bei einem Schwerverletzten entscheidet jede Minute über Leben und Tod. In der Notfallversorgung besonders wichtig sind daher ein gut eingespieltes Schockraum-Team und festgelegte Abläufe.


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Dienstag 23. September 2014
Nachwuchs-Chirurgen im Dauerstress – Kürzere Arbeitszeiten schaden der Behandlungsqualität

© Arendt - Fotolia.com

Arbeitszeiten von 60 bis 80 Stunden pro Woche sind für Klinikärzte keine Seltenheit. Ärzteverbände fordern deshalb immer wieder kürzere Arbeitszeiten und Freizeitausgleich für deutsche Ärzte. Auch junge Nachwuchschirurgen klagen über zu lange und arbeitsintensive Schichten. Doch Experten befürchten, dass die Qualität der Facharztausbildung bei kürzeren Schichten abnimmt und auch die Versorgung der Patienten leidet – das bestätigt eine amerikanische Studie. Um Assistenzärzte zu entlasten, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) eine klar strukturiertes Weiterbildungscurriculum und sinnvolle Aufgabenverteilung.


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Samstag 20. September 2014
Weltweit größte prospektive Studie zur Sedierung zeigt: Der Dämmerschlaf ist sicher

© Roman Hense - Fotolia.com

Magen- und Darmspiegelungen gehören zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen. Aber auch zu den gefürchtetsten. Dabei ist das Unbehagen der Patienten meist unbegründet: Denn die Untersuchungen können heutzutage dank Sedierung für den Patienten völlig stress- und schmerzfrei durchgeführt werden. Auch die Sedierung selbst, also der durch Medikamente herbeigeführte Dämmerschlaf, verläuft fast immer komplikationsfrei. Wie die bislang größte prospektive Studie zu Komplikationen bei Sedierungen jetzt ergab, kommt es nur bei einer von 10 000 Sedierungen zu schwerwiegenderen Problemen. Für die Studie hatten Gastroenterologen mehr als

350 000 Eingriffe in 40 deutschen Kliniken ausgewertet.


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Freitag 19. September 2014
Patientenverfügungen beim Wachkoma: Wege zu mehr Sicherheit

© beerkoff - Fotolia.com

Leben erhalten oder sterben lassen? Eigentlich soll eine Patientenverfügung klarstellen, welchen Weg Angehörige oder Ärzte einschlagen sollen, wenn man selber nicht mehr bei Bewusstsein und damit nicht entscheidungsfähig ist. Die überwiegende Mehrheit der Patienten wünscht keine Weiterbehandlung, wenn es keine Aussicht auf Besserung mehr gibt. Doch im Fall des Wachkomas ist eine solche eindeutige Prognose schwer zu stellen. Denn es gibt immer wieder Patienten, die unerwartet nach Monaten in reaktionsloser Wachheit, so der Fachbegriff, ihr Bewusstsein wiedererlangen.


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Freitag 19. September 2014
Regionalanästhesie mit Ultraschall: Sicherheit und Komfort für Patienten

Der Einsatz moderner, hochauflösender Ultraschallgeräte hat den Präzisionsgrad der Regionalanästhesie maßgeblich erhöht und etabliert sich zunehmend als Standard. So lautet das Ergebnis einer Handlungsempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) zur Nervenlokalisation in der peripheren Regionalanästhesie [1]. Anästhesisten können mit Hilfe von Ultraschall die zu blockierenden Nerven gezielt lokalisieren und betäuben. Für den Patienten bedeutet dies eine risikoarme, schnelle und lang andauernde Schmerzausschaltung mit wenig Narkosemittel. Aufgrund der hohen Praxisrelevanz erarbeitet die DGAI aktuell eine S1-Leitlinie [2] zur Nervenlokalisation in der peripheren Regionalanästhesie.


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Mittwoch 17. September 2014
Europäische Leitlinien zur Behandlung der Koronaren Herzkrankheit aktualisiert

© ap_i - Fotolia.com

Die europäischen Fachgesellschaften der Herzchirurgen und der Kardiologen haben am 29. August die aktualisierten Leitlinien für die Behandlung von Patienten, die an Verkalkungen, Verengungen oder Verschlüssen der Herzkranzgefäße leiden, veröffentlicht. Die neue Fassung der Leitlinien enthält klare Empfehlungen, bei welchen Patienten die Erkrankung medikamentös, durch eine Bypass-Operation oder mittels Stent-Implantation behandelt werden sollte. Danach gilt stark vereinfacht: Patienten mit komplexen Verengungen der Herzkranzgefäße profitieren am besten von einer herzchirurgischen Operation, während Patienten mit weniger schweren Verengungen noch gut mit der Aufweitung der betroffenen Gefäße und der Implantation eines Metallgerüstes(Stent) oder sogar medikamentös behandelt werden können. Da Patienten in der Regel die Komplexität ihrer Erkrankung selbst nicht abschätzen können, wird mit der aktuellen Fassung der Leitlinien noch deutlicher als bisher vorgegeben, dass grundsätzlich ein Team aus Herzchirurgen und Kardiologen die Leitlinienempfehlungen für alle Patienten in gemeinsamen Konzepten umsetzt und jeden Patienten mit fortgeschrittener Koronarer Herzerkrankung individuell beraten sollte.


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Mittwoch 17. September 2014
Volumentherapie: Anästhesisten initiieren neue Leitlinie für mehr Patientensicherheit

Eine deutlich höhere Sicherheit für Patienten gewährleistet die neue medizinische S3-Leitlinie „Intravasale Volumentherapie beim Erwachsenen“ [1]. Diese bietet Ärzten Handlungsempfehlungen zur Kreislaufstabilisierung von Patienten während einer Narkose oder bei der Behandlung auf der Intensivstation. Der Anfang September publizierte Konsensus wurde in Fachkreisen bereits mit Spannung erwartet. Die Inhalte schließen eine Informationslücke, denn seit Oktober 2013 ist der Einsatz einer jahrelang praktizierten Standardtherapie stark eingeschränkt. Entstanden ist die Leitlinie unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) und unter Beteiligung von weiteren 13 Fachgesellschaften. Weltweit gab es bisher keinen Standard zur Volumentherapie auf einem vergleichbar hohen wissenschaftlichen Niveau. Anästhesisten schätzen daher die nationale und internationale Relevanz der Leitlinie sehr hoch ein. Der aktuelle Expertenkonsensus wird erstmals im Rahmen des Hauptstadtkongresses der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie (HAI) 2014 vorgestellt. Dieser findet vom 18. bis 20. September 2014 in Berlin statt.


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Donnerstag 11. September 2014
Chirurgen fordern faire Beurteilung ihrer Forschung

© Bergringfoto - Fotolia.com

Die Rolle des Zeitschriften-Impaktfaktors schwindet: Bei der leistungsorientierten Vergabe von Geldern an Universitäten, bei Habilitationsverfahren und Forschungsanträgen bis hin zum Chefarztposten zählt der Quotient aus Zitaten und wissenschaftlichen Artikeln zukünftig nicht mehr, hofft die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Der bibliometrische Indikator sei jahrelang als völlig untaugliches Evaluationsinstrument insbesondere auch in der Chirurgie eingesetzt worden, so die DGCH, und dürfe nicht länger als Messlatte für Wissenschaftler dienen. Stattdessen fordert die DGCH einen fairen Vergleich unter Forschern, der aber andere Ansätze erfordert. Die Fachgesellschaft sieht darin die Chance für einen Wandel am Wissenschaftsstandort Deutschland.


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W. Kuckelt, P. H. Tonner (Hrsg.)
Jahrbuch Intensivmedizin 2014



S. Maul
Konstitutionen intensivpflegerischen Handelns



W. Kuckelt, P.H. Tonner (Hrsg.)
Jahrbuch Intensivmedizin 2012/2013



W. Kuckelt, P.H. Tonner (Hrsg.)
Jahrbuch Intensivmedizin 2011/2012



G. Braune, A. Heymann
Der Akutschmerzdienst
2. überarbeitete Auflage



Akademie Niere (Hrsg.)
VI. Intensivkurs Nieren- und Hochdruckkrankheiten der Akademie Niere



W.G. Land
Die (Un)sterblichkeit der Menschheit: dem Geheimnis auf der Spur



G. Seyffart
Seyffart's Directory of Drug Dosage in Kidney Disease



W. Weimar, M. A. Bos, J. J. V. Busschbach (Eds.)
Organ Transplantation: Ethical, Legal and Psychosocial Aspects. Expanding the European Platform
 



J. Schumacher
Sekundäre Flüssigkeits-verschiebungen unter den Bedingungen von Blutverlust und Volumenersatz



B.W. Urban, M. Barann (Eds.):
Molecular and Basic Mechanisms of Anaesthesia



J. Schulte am Esch, J. Scholz, F. Wappler (Eds.):
Malignant Hyperthermia
 







R. Bambauer, R. Latza, M.R. Lentz

Therapeutic Plasma Exchange and Selective Plasma Separation Methods



C. Engelmann

Der lange Weg zur Thoraxchirurgie



A. Weimann, U. Körner, F. Thiele (Hrsg.)
Künstliche Ernährung und Ethik



H.G. Kress, E. Knolle (Hrsg.)

Update Schmerztherapie – Von der akuten zur chronischen Schmerztherapie



W. Weimar, M.A. Bos, J.J. Busschbach (Eds)

Organ Transplantation: Ethical, Legal and Psychosocial Aspects. Towards a Common European Policy



Ingeborg Dornberger

Wissenenswertes vor und nach einer Operation



Glanemann, M., Henneberg, T.

Therapiestandards der chirurgischen Intensivstation



Frede, U.

Herausforderung Schmerz – Psychologische Begleitung von Schmerzpatienten



Minuth, W. W., Strehl, R.

3-D-Kulturen



H.G. Kress, E. Knolle (Hrsg.)

Update Schmerztherapie (2007)





H.G. Kress, E. Knolle, L. Bahlmann, S. Klaus (Hrsg.)

Update Schmerztherapie (2006)





Fleckenzwerge



www.laserneedle.ch

Günter Schütze

Epiduroskopie

(mit DVD-ROM)



D. Weixler, Klaus Paulitsch

Praxis der Sedierung

(www.facultas.at)



A. Nierhaus, K. G. Kreymann (Eds.)

Sepsis, SIRS, Immune Response – Concepts, Diagnostics and Therapy UPDATE 2005



Rudolf J. Tschaut

Extrakorporale Zirkulation in Theorie und Praxis



L. Bahlmann, S. Klaus

Mikrodialyse und Organdysfunktion



Tanja Manser (Hrsg.):

Komplexes Handeln in der Anästhesie



A. Nierhaus, J. Schulte am Esch (Eds.):

Sepsis, SIRS, Immune Response – Concepts, Diagnostics and Therapy



J. Shemer, Y. Shoenfeld (Eds.): Terror and Medicine - Medical Aspects of Biological, Chemical and Nuclear Terrorism



G. Seyffart: Giftindex - Die Therapie der akuten Intoxikationen

 



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