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Dienstag 04. November 2014
Mit der minimal-invasiven Chemosaturation können Tumoren effektiv bekämpft werden

Professor Dr. Micheal Manns (links) und Professor Dr. Frank Wacker (rechts) bei einer Fallbesprechung (Quelle: MHH/Kaiser)

Spezialisten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben erstmals eine neue Therapie zur Behandlung von Lebertumoren erfolgreich an zwei Patienten eingesetzt. Dabei handelt es sich um die sogenannte Chemosaturation. Sie bietet insbesondere bei Patienten, bei denen keine andere Behandlung mehr anspricht, die Möglichkeit, den Tumor in der Leber effektiv zu bekämpfen. Die minimal-invasive Methode wird bislang nur an wenigen spezialisierten Kliniken in Deutschland angewendet.


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Freitag 31. Oktober 2014
Soforthilfe bei Überdosis

Die neue Therapie könnte das Überleben von Personen sichern, die zu viele Pillen geschluckt haben (Bild: © Agb - Fotolia.com)

Bei einer Überdosis zählt jede Minute. ETH-Professor Jean-Christophe Leroux und sein Team haben ein Mittel entwickelt, mit dem das Gift schneller und effizienter aus dem Körper gefiltert wird. Darüber hinaus kann es bei der Dialyse von Patienten mit Leberversagen eingesetzt werden.


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Freitag 31. Oktober 2014
Medizintechnik ermöglicht schonendere Darmkrebs-Operationen

© Bergringfoto - Fotolia.com

Darmkrebs kann noch immer nicht ohne eine Operation geheilt werden. Doch die chirurgischen Techniken haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Im Frühstadium ist häufig eine schonende „Schlüsselloch“-Operation möglich, bei fortgeschrittenen Tumoren erhöhen ausgedehnte Operationen und der Einsatz von Zytostatika die Überlebenschancen der Patienten, berichtet ein Experte anlässlich der Pressekonferenz am 11. September 2014 zur MEDICA EDUCATION CONFERENCE.


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Mittwoch 29. Oktober 2014
Endoskopie mit Panoramablick

Die Software errechnet aus endoskopisch aufgenommenen Bildern der Blaseninnenwand eine Panoramaansicht. Optional kann auch dargestellt werden, welchen Weg der Arzt mit dem Endoskop genommen hat. (© Fraunhofer IIS)

 

Untersuchen oder operieren Ärzte die Blasenwand mit einem Endoskop, erhaschen sie jeweils nur einen winzigen Ausschnitt des Organs – ihr Blick ähnelt dem durch ein Schlüsselloch. Künftig weitet sich die Sicht zu einem Panorama. Die Software »Endorama« setzt es aus allen aufgenommenen Bildern zusammen. Vom 12. bis 15. November stellen Forscher des Fraunhofer IIS das Forschungsprojekt auf der Medizintechnikmesse MEDICA in Düsseldorf vor (Halle 10, Stand G05).


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Dienstag 28. Oktober 2014
DAK-Gesundheit warnt: Unkritische Verordnungspraxis wird zur Gefahr für die Gesundheit

© Andrzej Tokarski - Fotolia.com

Fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen im vergangenen Jahr waren mit Blick auf die Diagnose fragwürdig – das zeigt die Analyse der DAK-Arzneimitteldaten. Die Über- und Fehlversorgung hat dramatische Folgen: Immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen und bedrohen zunehmend die Gesundheit von Patienten im Krankenhaus. Damit werden Infektionen wieder zur tödlichen Gefahr, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Die DAK-Gesundheit legt jetzt erstmals einen Antibiotika-Report vor, der die Hauptgründe für den häufigen Einsatz der Medikamente analysiert.


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Dienstag 28. Oktober 2014
Biomarker zeigt Nierenschaden an

PD Dr. Johan Lorenzen und Professor Dr. Dr. Thomas Thum (von links) vor dem Schrank, in dem die untersuchten Blutproben lagern (Quelle: MHH/Kaiser)

Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten auf Intensivstationen versagt die Nierenfunktion. Und nur weniger als die Hälfte dieser vom akuten Nierenversagen Betroffenen überleben es – trotz der Ersatztherapie Dialyse. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun einen neuen Biomarker gefunden, der bereits bei Eintritt des akuten Nierenversagens eine verbesserte Auskunft darüber geben kann, ob der Patient dieses überlebt oder nicht. Es handelt sich um eine ‚long non-coding RNA‘ – eine Ribonukleinsäure, die im Blut vorkommt. Die Wissenschaftler haben sie TapSAKI (Transcript predicting Survival in acute kidney injury) genannt. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift Clinical Chemistry.


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Montag 27. Oktober 2014
Genügend Anreize für OP-MitarbeiterInnen? Befragung von Verantwortlichen für das OP-Management

© Gina Sanders - Fotolia

78 % der befragten Verantwortlichen für OP-Management haben noch keine Anreizsysteme für die Mitarbeitermotivation in ihrem Verantwortungsbereich implementiert. 91 % der Befragten halten Anreizsysteme jedoch für sinnvoll. Das sind wichtige Erkenntnisse einer Befragung zu „Anreizsystemen im OP“, an der sich 186 ärztliche bzw. pflegerische Mitarbeiter(innen), die für das OP-Management verantwortlich zeichnen, beteiligt haben; damit wurden rund 10 % aller OP-Bereiche an deutschen Krankenhäusern erreicht. Das Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) und der Expertenkreis „OP-Effizienz“ führten die Befragung im ersten Halbjahr 2014 durch.


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Sonntag 26. Oktober 2014
Erlanger „Tissue-Engineering-Therapie“ soll jetzt ausgeweitet werden

„Wir können Patienten jetzt mit der Erlanger Tissue-Engineering-Therapie eine echte und schonende Alternative zu den bisher üblichen Eigengewebeverpflanzungen, z. B. nach Knochenvereiterung, Unfall oder Tumortherapie, anbieten“, sagte Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch, Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, heute (24.10.2014) auf einer Pressekonferenz in Erlangen. Die künstliche Gewebeanzüchtung (Tissue Engineering) im Patienten wurde am Uni-Klinikum Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in rund zehnjähriger experimenteller Forschung im Labor und in der klinischen Praxis entwickelt und erstmals über mehrere Jahre an zwei Patientinnen erfolgreich erprobt.


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Freitag 24. Oktober 2014
Flexible OP-Technik folgt menschlicher Anatomie

Der Operateur führt zwei OP-Instrumente durch die flexiblen Arbeitskanäle der Operations-Endoskopieeinheit (Foto: Universitätsklinikum Ulm)

Ärzte der Ulmer Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde nutzen mit als erste das von einer US-Firma entwickelte flexible robotische Endoskopsystem für minimal-invasive Operationen im Kopf-Hals-Bereich. Weltweit erstmals wird es im Rahmen einer klinischen Studie bei Patienten eingesetzt. Bisher standen in diesem Bereich nur starre Endoskope zur Verfügung, welche die Ärzte zum Operieren tief in den Rachenraum einführten. Die Anatomie vieler Patienten ließ aber diesen geraden starren Zugang nicht zu, so dass bei ihnen eine schonend minimal-invasive Operation nicht möglich war. Die neue Operations-Endoskopieeinheit kann in Zukunft mehr Patienten die Perspektive auf eine schonende Therapie eröffnen. Es wurden an der Ulmer HNO-Klinik bereits mehrere Patienten erfolgreich mithilfe der flexiblen Technik operiert.


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Montag 13. Oktober 2014
Ultraschalltest für Risikopatienten bei Schlaganfall

Farbduplex-Sonographie der Halsschlagader: Die Pfeile zeigen eine hochgradige Verengung der inneren Halsschlagader (Carotis-Stenose) (M. Reinhard, Klinik für Neurologie und Neurophysiologie, Universitätsklinikum Freiburg)

Jeder sechste Schlaganfall in Deutschland wird durch eine Verengung der Halsschlagader (Carotis-Stenose) verursacht. Allerdings kommt die Carotis-Stenose in der Bevölkerung noch viel häufiger vor, ohne dass sie zu Schlaganfällen führt. Eine vorbeugende Operation bei allen Patienten ist daher umstritten. Unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Reinhard, Oberarzt und Leiter der Stroke Unit der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Freiburg, wurde eine internationale Studie zu einem Ultraschallrisikotest durchgeführt. Der Test ermöglicht es, Patienten zu identifizieren, die bei bekannter hochgradiger Einengung der Halsschlagader besonders gefährdet sind, tatsächlich einen Schlaganfall zu erleiden. Speziell diese Patienten könnten dann von einer vorbeugenden Operation profitieren. Die Ergebnisse der Studie haben die Forscher nun in der renommierten Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht.


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W. Kuckelt, P. H. Tonner (Hrsg.)
Jahrbuch Intensivmedizin 2014



S. Maul
Konstitutionen intensivpflegerischen Handelns



W. Kuckelt, P.H. Tonner (Hrsg.)
Jahrbuch Intensivmedizin 2012/2013



W. Kuckelt, P.H. Tonner (Hrsg.)
Jahrbuch Intensivmedizin 2011/2012



G. Braune, A. Heymann
Der Akutschmerzdienst
2. überarbeitete Auflage



Akademie Niere (Hrsg.)
VI. Intensivkurs Nieren- und Hochdruckkrankheiten der Akademie Niere



W.G. Land
Die (Un)sterblichkeit der Menschheit: dem Geheimnis auf der Spur



G. Seyffart
Seyffart's Directory of Drug Dosage in Kidney Disease



W. Weimar, M. A. Bos, J. J. V. Busschbach (Eds.)
Organ Transplantation: Ethical, Legal and Psychosocial Aspects. Expanding the European Platform
 



J. Schumacher
Sekundäre Flüssigkeits-verschiebungen unter den Bedingungen von Blutverlust und Volumenersatz



B.W. Urban, M. Barann (Eds.):
Molecular and Basic Mechanisms of Anaesthesia



J. Schulte am Esch, J. Scholz, F. Wappler (Eds.):
Malignant Hyperthermia
 







R. Bambauer, R. Latza, M.R. Lentz

Therapeutic Plasma Exchange and Selective Plasma Separation Methods



C. Engelmann

Der lange Weg zur Thoraxchirurgie



A. Weimann, U. Körner, F. Thiele (Hrsg.)
Künstliche Ernährung und Ethik



H.G. Kress, E. Knolle (Hrsg.)

Update Schmerztherapie – Von der akuten zur chronischen Schmerztherapie



W. Weimar, M.A. Bos, J.J. Busschbach (Eds)

Organ Transplantation: Ethical, Legal and Psychosocial Aspects. Towards a Common European Policy



Ingeborg Dornberger

Wissenenswertes vor und nach einer Operation



Glanemann, M., Henneberg, T.

Therapiestandards der chirurgischen Intensivstation



Frede, U.

Herausforderung Schmerz – Psychologische Begleitung von Schmerzpatienten



Minuth, W. W., Strehl, R.

3-D-Kulturen



H.G. Kress, E. Knolle (Hrsg.)

Update Schmerztherapie (2007)





H.G. Kress, E. Knolle, L. Bahlmann, S. Klaus (Hrsg.)

Update Schmerztherapie (2006)





Fleckenzwerge



www.laserneedle.ch

Günter Schütze

Epiduroskopie

(mit DVD-ROM)



D. Weixler, Klaus Paulitsch

Praxis der Sedierung

(www.facultas.at)



A. Nierhaus, K. G. Kreymann (Eds.)

Sepsis, SIRS, Immune Response – Concepts, Diagnostics and Therapy UPDATE 2005



Rudolf J. Tschaut

Extrakorporale Zirkulation in Theorie und Praxis



L. Bahlmann, S. Klaus

Mikrodialyse und Organdysfunktion



Tanja Manser (Hrsg.):

Komplexes Handeln in der Anästhesie



A. Nierhaus, J. Schulte am Esch (Eds.):

Sepsis, SIRS, Immune Response – Concepts, Diagnostics and Therapy



J. Shemer, Y. Shoenfeld (Eds.): Terror and Medicine - Medical Aspects of Biological, Chemical and Nuclear Terrorism



G. Seyffart: Giftindex - Die Therapie der akuten Intoxikationen

 



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